Das Yamaha PSR-SX720 ist eine preiswerte Arranger-Workstation inklusive Touchscreen und profunder Sound-Ausstattung. Es löst den Vorgänger PSR-SX700 ab und positioniert sich aktuell zwischen dem kleineren Yamaha PSR-SX600 und dem größeren Modell PSR-SX920.
Neben dem typischen Entertainer-Repertoire von Schlager bis Volksmusik ist auch elektronische Musik mit dem Arranger-Keyboard erfrischend anders möglich und natürlich finden auch Songwriter neue Inspirationen.

Mit dem Yamaha PSR-SX720 bekommt ihr ein tolles Instrument für die Live-Performance und auch fürs Arrangieren im Homestudio – soviel steht schon einmal fest. Weil sich unser Testgerät irgendwo im breiten Mittelfeld der Arranger-Workstations aufstellt, ziehen wir in diesem Kurztest auch Vergleiche mit ähnlichen oder konkurrierenden Keyboards.
- Sehr praktisches Style/Voice-Angebot
- Überzeugende Audio-Qualität
- Heller Touchscreen
- Dynamic Style Control
- Chord Looper
- Preis/Leistung top
- Tastatur ohne Aftertouch
- Nur 1 GB Expansion Memory
- Kein Vocal Processing

Touchscreen, Speaker, Tastatur, Anschlüsse – die Hardware passt!
Das Yamaha PSR-SX720 sieht nach einem seriösen Musikinstrument aus: ordentliche Größe und Verarbeitung, mit rund 11 Kilogramm kaum Übergewicht, sowie ein 7“-Touchscreen als Blickfang. Gerade mit diesem Bildschirm läuft die Bedienung am Gerät sehr flüssig – Yamaha-Neulinge müssen sich natürlich vorerst einarbeiten.

Die 61er Tastatur geht qualitativ ok, auf Aftertouch muss man verzichten. Sehr praktisch finde ich die beiden zuweisbaren Live-Controller und manchmal würde ich auf die Multi Pads zugreifen. Der Joystick macht mehr Spaß als zwei Handräder zu verwenden.
Das integrierte Lautsprecher-System mit 2 x 15 Watt liefert ein gutes Klangbild und sollte auch für einen kleinen Proberaum genügen. Mit den Anschlüssen kann man gut arbeiten.
Steckt im Yamaha PSR-SX720 ein Genos 2?
Nicht komplett, aber in Ansätzen sehr deutlich sickert das Yamaha-Flaggschiff durch: Die 459 Styles, 1.377 Voices und 56 Drum/SFX Kits sind auch im Yamaha Genos 2 enthalten. Über genügend Super-Articulation-Voices, OrganFlutes, MegaVoices sowie Cool/Sweet/Live-Sounds verfügt der Genos-Abkömmling ebenfalls und beherrscht auch das neue Crossfade-Portamento. Per Voice & Style Packs lässt sich neues Soundfutter einspeisen.
Ein Audio Recorder/Player (WAV/MP3) ist beim SX720 an Board mit einer Song-Kapazität von 80 Minuten. MIDI-Songs können zu Styles verarbeitet werden. Für kreative User nützlich: Dynamic Style Control und Chord Looper sind vom Genos 2 übernommen worden. Wer sich für diese und weitere spezielle Genos-Features interessiert, erfährt im Yamaha Genos 2 Test mehr darüber.







Jan Schiefler sagt:
#1 - 27.01.2026 um 13:40 Uhr
ich liebe gute keyboards.habe nicht Vielgeld ,noch nicht.koennen sie Werbung für Keyboards die günstigste Preise haben Oder gebraucht.vielen Dank.
Matthias Sauer sagt:
#1.1 - 30.01.2026 um 09:49 Uhr
Hallo Jan, Tipp: ein gebrauchtes Yamaha PSR-SX600! Alles Beste, Matthias
Antwort auf #1 von Jan Schiefler
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenSaxi Fraga sagt:
#2 - 02.05.2026 um 09:42 Uhr
Alle diese Arranger haben einen Chord Track wie QY100 und QS300 (Raver's Babe), aber keine komfortable Möglichkeit die Pattern und Chord Struktur eines Songs einzugeben. Der Chord Sequenzer mit seinen acht Slots für Chord Patterns ist da nur ein schlechter Ersatz. Es ist nett für's Live spielen, aber wenn mann ein Stück üben möchte, welches eine klar vorgegbene Struktur hat, dann bleibt einem nur ein MIDI File zu laden und die gewünschte Instrumentenspur abzuschalten. Leider kann man auch nicht gut Takte oder ganze Abschnitte vor und zurück zu gehen. Yamaha und die anderen haben diesen Drang ständig mit neuen Sounds und kleinen Minifeatures zu werben, aber keine Ahnung wie ein Musiker ein Stück einübt. Da wird die Technologie kaum genutzt um das zu unterstützen. Also muß ich weiter meinen QY100 und QS300 am laufen halten.