Nun hat es doch ein wenig länger gedauert, bis aus dem Leak ein offizielles Produkt wurde. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn die begehrte Fender Alternate Reality Electric XII ist sogar günstiger als erhofft.
Stairway to Heaven
Was haben The Byrds, Velvet Underground, The Who und natürlich Jimmy Page auf Stairway to Heaven gemeinsam? Sie alle griffen zur Fender Electric XII, die ihr Debut im Jahr 1965 gab.
Die elektrische 12-Saiter mit ihrem speziellen Design sollte der blühenden Folkszene einheizen. Richtig beliebt war sie jedoch bis zum Ende nicht, daher wurde die Produktion nach nur fünf Jahren wieder eingestellt.
Fender Alternate Reality Electric XII
Während andere Instrumente der Alternate Reality-Serie durchaus neue Wege einschlagen, ist die neue Fender Alternate Reality Electric XII dem historischen Vorbild ziemlich ähnlich. Inklusive der berühmten „Hokeyschläger-Kopfplatte“.
Für dich ausgesucht
Ich freue mich ja über die Reinkarnation dieser Instrumente. Aber dieser Headstock war schon damals kein Augenschmaus und hätte meiner Meinung nach nicht übernommen werden müssen.
Alternate Elektronik
Die markanten Split-Coil-Pickups wurden speziell für die Electric XII entwickelt. Statt eines Drehschalters mit vier Positionen haben die neuen Gitarren einen praktischen 3-Wege-Kippschalter verbaut bekommen. Volume und Tone komplettieren das Kontrollzentrum.
Der Hardtail-Steg hat zum Glück 12 individuelle Sättel, die eine enorme Hilfe für die richtige Intonation so vieler Saiten sind. Auch wenn eine Neubesaitung oder ein Setup mit Sicherheit lange dauern, der Sound belohnt den geduldigen Spieler. Und der ist wirklich einzigartig!
Holzseitig treffen wir auf einen Erlenkorpus, einen modernen C-förmigen Ahornhals mit Pau Ferro-Griffbrett. Ziemlich gängige Zutaten der aktuellen Fender-Instrumente unter 1000 Euro.
Preis
- Lake Placid Blue*: 857 Euro
- Olympic White*: 857 Euro
- 3-Tone Sunburst*: 857 Euro
Weitere Informationen
Video
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