So klingt das DrumCraft Urban Beat Set in der Praxis
Vom Test des Series 3 Standard, das seinerzeit mit überraschend ausgewogen klingenden Sounds punkten konnte, weiß ich schon ungefähr, was mich klanglich erwartet. Auch aus dem Urban Beat lassen sich – mit ein wenig Geduld am Stimmschlüssel – schon mit den Werksfellen passable Sounds entlocken. Besonders gut gefällt mir dabei die 20“ x 12“ Bassdrum, die sich schön direkt spielt und mit geschlossenem Resonanzfell eine gute Projektion in den Raum hat. Für unverstärkte Gigs würde ich auf diese Kombi wohl zurückgreifen. Auch haben die Pappelkessel etwas weniger Obertöne, was die Abnahme mit Mikrofonen recht unkompliziert macht.
In den folgenden Soundfiles hört ihr das Kit zuerst mit geschlossener Bassdrum und den Werksfellen, zunächst in mitteltiefer, danach in mittlerer Stimmung. Das enthaltene Kissen liegt in der Bassdrum, ansonsten sind die Toms ohne weitere Dämpfung. Die Snaredrum auf den Aufnahmen ist meine Sonor D505 von 1979 mit nahtlosem Ferromangan-Stahlkessel.
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So klingt das Urban Beat Set mit Markenfellen
Zum Schluss bestücke ich das Set mit Evans-Fellen. Ein Emad Clear mit dem dünneren Dämpfungsring fungiert als Schlagfell. Die Gegenseite ist mit einem gelochten Resonanzfell bestückt, auch ist die Bassdrum insgesamt weniger gedämpft. Die Toms sind mit Evans EC2S Clear Fellen bestückt und das ganze Set ist tief gestimmt. So klingt das Urban Beat Set wesentlich punchiger. Die Felle formen hier sehr stark den Gesamtcharakter, bzw. man könnte sogar sagen: Sie machen den Sound. Aber hört doch selbst.