Von wegen Spaßmaschine! Dieser besondere Gesten-Synthesizer ist ein originelles Geschenk, ein therapeutisches Instrument für seh- und körperbehinderte Menschen, ein Partner zur Gehörbildung, ein cooles Effekt-Tool für LoFi-Tracks oder auch eine schöne Überraschung auf der nächsten Halloween-Party.
Praktisch finde ich die Kombination aus Antenne und Fader zur Steuerung der Tonhöhe. Schlecht ist wiederum die fehlende Kontrolle über die Lautstärke, wenn der Klang per Antenne gesteuert wird. Melodische Phrasen des Theremins imitiere ich also lieber mit Synthesizern oder Plugins. Für wilde und auch rhythmische Effekte ist das Stylophone Theremin aber schon eine gute Wahl.
Für dich ausgesucht
Kurzum: Mit dem Dübreq Stylophone ist zwar kein authentisches Thereminspiel möglich, man kann dieser kleinen Box aber überraschend viel abgewinnen. Für etwas über 100 Euro ist das Dübreq Stylophone Theremin ein Kauftipp.

- Ansprechendes Vintage-Design
- Pitch-Kontrolle per Antenne und Fader
- Mix Mode und Modulation
- Interner Delay-Effekt
- Günstiger Preis
- Keine Lautstärke-Kontrolle beim Spiel per Antenne
- Vibrato-Gestaltung beim Fader eingeschränkt

R. Jedele sagt:
#1 - 26.02.2025 um 10:09 Uhr
"... ein therapeutisches Instrument für seh- und körperbehinderte Menschen, ein Partner zur Gehörbildung..." Der einzige Grund für eine gewisse "Daseinsberechtigung". Aber auch da gibt es bereits eine Fülle an (auch nicht elektronischen) Alternativen. Also, was soll der Mist??? Ein dekadentes Wegwerf-Produkt für die Mülltonne. Völlig daneben. Und für eine beschissene Halloween-Party oder sonstige, hirnrissige Aktivitäten (die angeblich sooo spaßig sein sollen) braucht es sowas schon gar nicht. Der Planet leidet schon genug unter Vermüllung. Sogar im Orbit über uns...
Matthias Sauer sagt:
#1.1 - 26.02.2025 um 10:30 Uhr
Hallo R. Jedele, Danke für den Kommentar. Definitiv ist es eine günstige Chance, überhaupt einmal den klassischen Gesten-Controller selber erstmals praktisch auszuprobieren. Wie gesagt, es ersetzt keine Thereminvox, kann aber vielleicht Lust wecken, sich näher mit diesem individuellen Klangerzeuger zu beschäftigen. Ich finde es gut, dass Dübreq dieses Instrument anbietet und sehe viele Möglichkeiten in der Praxis. Habe mir es selber gekauft, werde es länger behalten und damit noch einige Projekte haben. Alles Beste, Matthias
Antwort auf #1 von R. Jedele
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenR. Jedele sagt:
#2 - 26.02.2025 um 16:47 Uhr
Muss jeder für sich entscheiden. Dennoch bleibe ich bei meiner rüden Einschätzung. Spiele mit meiner Frau ein MOOG Theremini. Das ist auch bezahlbar, aber weit näher am "Original". Und es ist definitiv ein echtes Musikinstrument. Nichts gegen Spielzeuge an sich, aber die Flut solch halbgarer Elektronik-Wegwerfartikel im Musikbereich (UND bei modernen Spielwaren) befinden wir als eine katastrophale Tendenz. Gerade in Musikerkreisen sollte man endlich mal "den Schuss hören" und nicht auf jeden sinnfreien Zug aufspringen. Verbrämt wird das als "GAS". Wahrhaft krank! Die Vergiftung unserer Welt mit Elektroschrott ist und bleibt eine Schande. Die völlig ungebremste und gerade in (Elektronik) Musikerkreisen weit verbreitete "Will haben - Unart" gepaart mit verantwortungslos-kriminellen "Entsorgungspraktiken" der Resteverwerter ist eines der Kernprobleme des Planeten.
Matthias Sauer sagt:
#2.1 - 26.02.2025 um 21:05 Uhr
Das mit dem Moog Theremini sehe ich genauso: „Wer so richtig einsteigen möchte in die Thereminwelt, sollte mehr investieren: Das Moog Theremini ist ein modernes Instrument, das über einen MIDI-USB-Anschluss und CV-Ausgang verfügt sowie einige klangliche wie spielerische reizende Möglichkeiten bietet.“
Antwort auf #2 von R. Jedele
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