Praxis:
Als Erstes werden wir uns um die Power Soak Funktion kümmern. Schafft es der Guitar Genius, einen voll aufgerissenen Marshall zur Zimmerlautstärke zu bewegen? Das ist die wichtige Frage. Der Marshall Plexi bringt in weit aufgedrehtem Zustand einen satten Sound, und da er kein Mastervolume hat, zerrt er auch erst bei einer recht hohen Volume-Einstellung. Die hat allerdings einen Schalldruck von runden 100 dB zur Folge. Selbst wenn die Mitmusiker auf der Bühne ein gut abgeschirmtes In-Ear-System haben, ist der Gitarrenamp damit recht dominant, diplomatisch ausgedrückt. Volume runter geht nicht, deshalb muss der Guitar Genius ran, um die Lautstärke zu reduzieren und die Verzerrung beizubehalten.
Power Soak
Folgendes Equipment ist in dieser Signalfolge für den Test am Start:
Gitarre | Amp | Guitar Genius | Speaker | Mikrofon | Rec. Preamp |
Gibson SG | Marshall SLP 100 | – | Marshall 4×12 mit Greenbacks | CAD E-100 | Neve 8801 |
Zuerst hören wir uns den Klangunterschied zwischen purem Amp/Box-Signal und dem Sound mit dazwischengeschaltetem Guitar Genius im Full Power Mode an, also ohne Load Box und voll auf die Zwölf. Der Klangunterschied ist minimal.
Jetzt kommt die Abteilung „machmaleise“. Der Genius ist jetzt im Load Box Mode und wir hören uns durch die unterschiedlichen Stufen der Leistungsreduktion. Ich habe den fehlenden Pegel immer am Gain des Recording Preamps nachgeregelt. Es geht los von 11 bis 1.
Leider hört man schon bei der ersten Stufe (11) im Vergleich zum Full Power Signal einen starken Höhenverlust. Ab 7 kHz werden die Höhen beschnitten, der Sound wird hörbar dumpfer. Das sollte eigentlich nicht der Fall sein. Klar wird der Sound bei höherer Leistungsreduktion komprimierter, aber das sollte noch nicht bei der ersten Stufe der Fall sein. Bei weiterer Absenkung bleibt der Klang dann aber recht konstant.
Für dich ausgesucht
Die einzelnen Stufen der Pegelabsenkung sind gut gewählt, außerdem geht’s tatsächlich bis auf Zimmerlautstärke hinunter. Bei Stellung 1 ist das Klingeln des Telefons schon lauter als der Marshall. Da gibt es keine Einwände, die Hersteller-Angaben entsprechen absolut der Wahrheit.
Speaker Simulator
Jetzt ist der Speaker Simulator an der Reihe. Die Box wird abgekoppelt und das Signal geht direkt aus dem Guitar Genius in den Recording Preamp, selbstverständlich ohne weitere EQ Einstellungen. Hier ist der Signalweg.
Gitarre | Amp | Silencer | Rec. Preamp |
Gibson SG | Marshall SLP 100 | über Line Out Simulator | Neve 8801 |
Damit man einen groben Anhaltspunkt hat, habe ich das Signal über die Box und das Mikrofon noch einmal aufgenommen und dann die vier unterschiedlichen Einstellungen des Speakersimulators.
Die Simulationen klingen schon unterschiedlich, aber in meinen Ohren ist da kein richtig brauchbarer Sound dabei. Tut mir wirklich leid! Grundsätzlich unterscheiden sich die einzelnen Modi in der Bearbeitung der Höhenfrequenzen. Vintage hat einen Boost bei ca. 3,2 kHz und dann wird geradlinig bis 10 kHz abgesenkt. Die weiteren Frequenzen von 10 bis 20kHz bleiben auf gleicher Höhe enthalten, was absolut nicht dem Original entspricht. Bei den weiteren ist der Boost und die darauf folgende Absenkung weiter nach oben geschoben. Classic ca. 3,5 kHz., Modern 4 kHz und Scoop 4,5 kHz. Das Ganze klingt aber leider wenig durchsetzungsfähig, weder bei Aufnahmen noch mit Band auf der Bühne. Auch die Dynamik und Transparenz in der Klangwiedergabe wird vom Speakersimulator in weiten Strecken plattgemacht.
Zuerst hören wir uns den Klangunterschied zwischen purem Amp/Box-Signal und dem Sound mit dazwischengeschaltetem Guitar Genius im Full Power Mode an, also ohne Load Box und voll auf die Zwölf. Der Klangunterschied ist minimal.
Damit man einen groben Anhaltspunkt hat, habe ich das Signal über die Box und das Mikrofon noch einmal aufgenommen und dann die vier unterschiedlichen Einstellungen des Speakersimulators.
Zuerst hören wir uns den Klangunterschied zwischen purem Amp/Box-Signal und dem Sound mit dazwischengeschaltetem Guitar Genius im Full Power Mode an, also ohne Load Box und voll auf die Zwölf. Der Klangunterschied ist minimal.
Damit man einen groben Anhaltspunkt hat, habe ich das Signal über die Box und das Mikrofon noch einmal aufgenommen und dann die vier unterschiedlichen Einstellungen des Speakersimulators.
Zuerst hören wir uns den Klangunterschied zwischen purem Amp/Box-Signal und dem Sound mit dazwischengeschaltetem Guitar Genius im Full Power Mode an, also ohne Load Box und voll auf die Zwölf. Der Klangunterschied ist minimal.
Damit man einen groben Anhaltspunkt hat, habe ich das Signal über die Box und das Mikrofon noch einmal aufgenommen und dann die vier unterschiedlichen Einstellungen des Speakersimulators.
victor sagt:
#1 - 04.09.2011 um 11:24 Uhr
Nur ,bla ,bla ,schlechte Erfahrung mit Fischer amps