Praxis
Für die Soundfiles parke ich den Cream vor einen cleanen Fender Bassman. Die Gitarren werden jeweils angegeben.
Zunächst hört ihr den Amp alleine und dann das Pedal mit einem halbwegs mittigen Setting, gespielt mit einer Fender Telecaster. Die Vorlage für den Cream ist ganz eindeutig erkennbar und auch im direkten Vergleich mit einem Ibanez TS808 schlägt sich das Pedal sehr wacker. Der leichte Bassklau und die nasale Mittenanhebung teilen sich beide Overdrives, im Unterschied zum Original fällt jedoch ein fuzziges Sizzeln in den hohen Frequenzen auf, das vor allem im Ausklang des Akkordes deutlich hörbar wird. Das kann man mögen oder nicht, mir persönlich ist allerdings der etwas harmonischere Ausklang des Originals lieber.
Tone | Gain | Volume |
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12:00 | 12:00 | 12:00 |
Nun fahre ich den Gain etwas höher und gehe mit dem Tone-Poti zurück. Der Cream bleibt auch hier sehr transparent und aufgeräumt, allerdings gesellen sich in den hohen Frequenzen ebenfalls störende Artefakte hinzu, die sich leider durch alle Soundsamples ziehen.
Tone | Gain | Volume |
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10:00 | 14:00 | 13:00 |
Kommen wir nun zum klassischen Stevie-Ray-Vaughan-Setting, der ebenfalls einen Tubescreamer vor einem Bassman verwendete, und das Volume des Pedals sehr hoch, Gain jedoch sehr niedrig setzte. Standesgemäß kommt hier eine Fender Stratocaster im Halspickup-Setting zum Einsatz und das Ergebnis geht soundmäßig sofort in die Texas-Richtung.
Tone | Gain | Volume |
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10:00 | 9:00 | Max. |
Nun wechsele ich zum Stegtonabnehmer und erhöhe den Gain. Hier hört man das ganz klassische Durchschimmern des cleanen Sounds, was der Tatsache geschuldet ist, dass unterschiedliche Frequenzen unterschiedlich stark verzerrt werden.
Tone | Gain | Volume |
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9:00 | 15:00 | 12:00 |
Medium-Gain-Rocksounds sind mit Humbuckern und einer Les Paul ebenfalls sehr gut zu realisieren.
Für dich ausgesucht
Tone | Gain | Volume |
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14:00 | 12:00 | 15:00 |
Bluesige Solofills erhält man bei niedrigeren Gainwerten, und auch hier macht der Cream, genau wie sein Vorbild, eine passable Figur.
Tone | Gain | Volume |
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14:00 | 11:00 | 13:00 |
Nun möchte ich mich vom Sound im 12V-Betrieb überzeugen. Zunächst hört ihr das Pedal im 9V- und dann im 12V-Betrieb. Der Unterschied ist sehr marginal und im ersten Soundbeispiel stellt man eine leicht erhöhte Kompression fest.
Tone | Gain | Volume |
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12:00 | 12:00 | 13:00 |
Zum Abschluss kommt ein Sololick, wobei ich das Pedal vor einen verzerrten Marshall-Plexi hänge und die klassische Booster-Funktion des Creams testen möchte. Der Cream sorgt für eine deutliche Gain-Anhebung und räumt durch seine Low-Cut-Funktion sehr gut in den tiefen Frequenzen auf. Das Ergebnis ist ein ziemlich transparenter und trotzdem singender Leadsound.
Tone | Gain | Volume |
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11:00 | 10:00 | 15:00 |
Die im Testbericht erwähnten hochfrequenten Artefakte waren bei zwei verschiedenen Testexemplaren beim Einsatz von diversen Netzteilen inklusive zweier original Foxgear 12V-Netzteile unabhängig vom verwendeten Restequipment oder Stromkreis zu hören.