Ibanez TOD10-MM Tim Henson Test

Und so klingt die Ibanez TOD10-MM in der Praxis

Die Ibanez TOD10-MM kommt ab Werk mit einer guten Voreinstellung von Halsneigung und Saitenlage, wobei letztere nicht komplett flach ausfällt. So bleiben am 12. Bund noch knapp 2 mm zwischen tiefer E-Saite und Bundstäbchen, sodass auch beherztes Anschlagen nicht mit kräftigem Schnarren quittiert wird. Trocken angespielt punktet das Instrument mit einer direkten Ansprache, einem ausgewogenen Klangbild mit einem transparenten Bassbereich und einem angenehmen Sustainverhalten.

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Die Ibanez Tim Henson mit Cleansounds

Jetzt geht es an den Amp, für den ein Sovtek MIG-50 im Einsatz ist, der zuerst ohne Overdrive-Pedale bespielt wird. Die kommen im weiteren Verlauf für die Zerrsounds zum Einsatz. Der Amp läuft über ein Marshall 4×12 Cab (Celestion G12M), das mit einem Shure SM-57 und einem Royer R-10 abgenommen wird. Für echte Cleansounds muss der Sovtek schon deutlich zurückgedreht werden. Mit den Schaltkombinationen durch Blade Switch und Push-/Pull-Funktion erhält man insgesamt acht unterschiedliche Grundsounds, mit denen man einiges anstellen kann. Wie bereits erwähnt, ist hier ein etwas moderner Sound angesagt, mit satten Bässen und klaren Höhen und einem dezenteren Mittenbereich. Von warmen Jazz-Sounds bis zum knackigen Funk-Groove ist einiges möglich. 

Audio Samples
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Clean: Alle 5 PU-Kombination (Tone Push) Clean: Pos. 5 – 3 – 1 jeweils Push > Pull Clean: Neck PU – Humbucker Clean: Neck & Bridge PU (Single Coil) Clean: Neck & Bridge Pickup (Humbucker Voice 1)

Overdrive-Sounds: Bestens für moderne High-Gain-Klänge

Ganz klar: Bei den verzerrten Sounds liegt die Schokoladenseite der Gitarre in höheren Zerrgefilden. Hier gibt es mit den Pickups im Vergleich zu Gitarren mit passiven Tonabnehmern eine Extraportion Gain, sehr transparent im Bassbereich und mit klaren Höhen, die nicht bissig wirken. Also beste Voraussetzungen, um sich im Zerrgewitter bei Aufnahmen oder auf der Bühne durchzusetzen, ohne den Amp auf maximale Lautstärke drehen zu müssen. Außerdem bieten die Pickups eine hervorragende Saitentrennung, was vor allem bei höheren Zerrgraden sehr wichtig ist. Im mittleren Zerrbereich punktet die Ibanez TOD10 mit einer guten Dynamik. Je nach Pickup-Auswahl, Anschlagsstärke oder der Position des Volume-Potis an der Gitarre kann man sehr feinfühlig Einfluss auf Klang und Zerrverhalten des Amps/Overdrives nehmen. Auch hier liefert die Gitarre einen sehr klaren und durchsetzungsfähigen Sound. 

Audio Samples
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Overdrive: Alle 5 PU Kombination (Tone Push) Overdrive: Neck PU (Single Coil) Overdrive: Neck PU (Humbucker Voice 2) Overdrive: Bridge PU (Humbucker Voice 1) Overdrive: Bridge PU (Humbucker Voice 2) Overdrive: Bridge PU (Humbucker Voice 1) Overdrive: Neck PU > Bridge PU (Humbucker Voice 1) Overdrive: Neck PU (Humbucker Voice 1) Overdrive: Bridge PU (Humbucker Voice 1) Overdrive: Tone Poti Minumum & Maximum Overdrive: Bridge PU (HB V1) > Neck & Bridge PU (SC V3)
Ibanez TOD10-MM Tim Henson Test

Die Ibanez TOD10-MM im Bandarrangement

Zum Abschluss hört ihr die Gitarre noch im Bandarrangement mit unterschiedlichen Sounds. 

Audio Samples
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Ibanez TOD10-MM im Bandarrangement
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