Fazit
Das Mooer GE150 Pro zeigt sich als solide verarbeitetes und preiswertes Multieffektgerät für Einsteiger. Die Auswahl an Effekten und Amps ist riesig und die vier Fußschalter sowie das Expression-Pedal lassen im Live-Einsatz keine Wünsche offen. Klanglich liefert das Pedal dem Preis angemessene Ergebnisse, gepaart mit einem relativ direkten Spielgefühl. Verglichen mit Benchmark-Modelern kommen die Sounds natürlich etwas flacher und auch die Dynamik sowie die Präsenz sind eingeschränkt. Diese kosten allerdings auch das Zehnfache. Die Amp-Vorlagen sind überwiegend gut getroffen, auch wenn mich vereinzelte Modelle nur bedingt überzeugen. Das Erstellen eigener Presets geht kinderleicht am Gerät selbst oder über den anschaulichen Editor. Hier gilt es zu bedenken, dass unter Umständen ein Firmware-Update nötig ist, um die Software einsetzen zu können.
Kleine Minuspunkte sind für mich der Pegelanstieg beim Laden eigener IRs sowie die fixe Anordnung der Effektkette, was aber aus meiner Sicht bei einem Budget-Multi nicht dramatisch ist. Alles in allem liefert Mooer hier für weit unter 200 Euro ein absolut rundes Produkt, das seine Aufgaben solide erfüllt.
Für dich ausgesucht

- intuitive Bedienung (am Gerät und Editor)
- große Amp- und Effektauswahl
- duale Funktion des Expression-Pedals
- sehr günstiger Preis
- manche Sounds etwas flach
- Pegelanstieg beim Laden eigener IRs

- Hersteller: Mooer
- Name: GE150 Pro
- Type: digitaler Amp-Modeler/Effektprozessor
- Herstellungsland: China
- Regler: 1x Master-Volume, 2x Endlos-Encoder mit Druckfunktion
- Schalter: Power On/Off, 4 Fußschalter, 6 Taster
- Anschlüsse: 1x Input, 2x Output (6,3 mm Klinke), Aux-In, Phones-Out (je Miniklinke), USB-C, Netzteileingang
- True Bypass: nein
- Expressionpedal: ja
- Batteriebetrieb: nur GE150 Pro Li-Version
- Stromversorgung: 9 V/300 mA
- Abmessungen (L x B x H): 160 x 310 x 55 mm
- Gewicht: 1073 g
- Ladenpreis: 169,00 Euro (März 2025)
Herstellerseite: https://www.mooeraudio.com
Stephan sagt:
#1 - 31.03.2025 um 22:50 Uhr
Hallo, ich verstehe euer Punktesystem nicht. Als negativen Punkt steht da: "Manche Sounds sind etwas flach". Warum wird hier trotzdem fast die volle Punktzahl gegeben? Es wäre doch besser in Unterkategorien einzuteilen, wie z.B. Preis/Leistung, Sound, Verarbeitung, Umfang usw... Jede dieser Unterkategorien gibt max. 10 Punkte... Die max. Gesamtpunktezahl ist dann die Summe aller Unterkategorien. So kann sich der Nutzer auch einen vernüftigen Eindruck machen und gute Produkte bzw. schlechte Produkte ins Verhältnis setzen. Grüße Stephan
Haiko (Bonedo) sagt:
#1.1 - 01.04.2025 um 10:43 Uhr
Hallo Stephan, ich kann Deinen Punkt verstehen, dennoch muss ich in die Bewertung sowohl die Features ( 4 Footswitches plus Expressionpedal), als auch den sehr niedrigen Preis einfließen lassen. All das steht dann im Vergleich zu anderen Geräten ähnlicher Preiskategorie und daraus resultieren dann die Sterne. Daher würde ich die Sternebewertung immer in Kombination mit dem Fazit betrachten, wo ich mehr Raum habe für die Details und eine bessere Einordnung vornehmen kann.
Antwort auf #1 von Stephan
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenRainer sagt:
#1.1.1 - 01.04.2025 um 13:45 Uhr
Hi Heiko, ich möchte Stephan beipflichten. Die Produktqualität wird nicht deshalb besser … nur weil es weniger kostet. Offensichtlich habe ich Euer Punktesystem missinterpretiert. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass Ihr - wenn Ihr ein Produkt testet - eine Art „Qualitätssiegel“ vergebt. Und dort hat der Preis nun mal (aus meiner Sicht) nichts zu suchen. Ihr solltet dieses Konzept überdenken. Beste Grüße Rainer Qualität hat nun mal seinen Preis und das wird sich wohl auf Dauer auch nicht ändern.
Antwort auf #1.1 von Haiko (Bonedo)
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