Mit den Modellen Nobels ODR-1X und Nobels ODR-mini 2 stellen die langjährigen Hamburger Experten für Gitarrenpedale und -zubehör pünktlich zum Guitar Summit 2024 zwei neue Varianten des begehrten ODR-1 vor, der sich über einen Zeitraum 30 Jahre als natürlich klingender Overdrive weltweit unter Gitarristen hoher Beliebtheit erfreut. Sowohl der ODR-1X als auch der ODR-mini 2 warten mit Extras gegenüber den Vorgängermodellen auf. So gibt es eine regelbare Bassabsenkung und Unterstützung für 18-Volt-Betriebsspannung. Der ODR-1X bietet zusätzlich eine Umschaltung zwischen True- und Buffered-Bypass sowie einen schaltbaren Gain-Boost.
Nobels ODR-1X – auf in die nächste Runde
Der Nobels ODR-1X soll auch in der aktuellen Version seinen beliebten natürlichen Overdrive-Klangcharakter behalten, durch die Extras aber flexibler ausfallen. Neben den Reglern für den Ausgangspegel, die Verzerrungsintensität und dem Spectrum-EQ, der gleichzeitig Bässe und Höhen justiert, wurde dem Pedal ein Bass-Cut-Regler spendiert, der zuvor dem Jubiläumsmodell ODR-1 30th Anniversary vorbehalten war und im bisherigen ODR-1BC nur intern schaltbar. Mit diesem Regler soll es möglich sein, die Verzerrung aufgeräumter zu gestalten.
Hinzu kommt die Möglichkeit, intern zwischen True-Bypass und Buffered-Bypass zu wechseln. Letzterer Modus empfiehlt sich laut Nobels insbesondere beim Einsatz langer Kabel. Eine weitere interessante Neuerung ist der schaltbare Hi-Gain-Boost, mit dem sich die Gain-Reserven kräftig anheben lassen sollen. Mit dem ODR-1X könnte man sich so einen externen Boost sparen. Sowohl diese Funktion als auch der Bypass-Betrieb lassen sich bei Bedarf auch über externe Fußschalter oder einen MIDI-Switcher auslösen. Der zugehörige Anschluss mit TRS-Buchse befindet sich wie sämtliche weiteren Anschlüsse auf der Pedalrückseite. Der ODR-1X lässt sich sowohl mit Batterie als auch mit einem optionalen Netzteil betreiben (9-18 Volt) DC. Das Batteriefach ist dabei bequem von oben zu öffnen.
Kleiner, günstiger: Nobels ODR-mini 2
Der Nobels ODR-mini 2 soll den gleichen Grundklang wie der ODR-1 zu einem deutlich günstigeren Preis liefern. In der neuen Version übernimmt er das kompakte Metallgehäuse der Vorgängerversion und verzichtet daher auf einen möglichen Batteriebetrieb und Sonderfunktionen wie die Remote-Buchse. Gleichwohl bietet auch dieses Pedal nunmehr eine regelbare Bass-Cut-Funktion sinnvoll ergänzt – insbesondere, wer auf moderne straffe Klänge steht, wird diese Neuerung begrüßen. Gleichzeitig sind weder der Spectrum-EQ noch die True-Bypass dem Rotstift zum Opfer gefallen. Auch ein 18-Volt-Betrieb mit erweiterter Dynamik ist möglich.
Extras
Nobels ODR-1X und Nobels ODR-mini 2 kommen in der typischen hellgrünen Lackierung und sind auf der Unterseite mit vier praktischen, drehbaren Mounty-P-Befestigungen ausgestattet. Diese ermöglichen es, die Pedale direkt und sicher auf einem Pedalboard zu verschrauben und waren zumindest beim bisherigen ODR-mini eine kostenpflichtige Option. Klettband adé. Beide Modelle warten zudem mit fluoreszierenden Positionsanzeigen auf den Potikappen auf, damit sich die Einstellungen auf auf dunklen Bühnen hoffentlich sicher ablesen lassen.
Was kosten die neuen Pedale von Nobels?
Bei Pedale werden voraussichtlich ab Mitte November erhältlich sein. Der Nobels ODR-1X wird dabei mit 189,00 Euro (UVP) angegeben. Der ODR-mini 2 ist mit 109,00 Euro (UVP) zudem eine klanglich vergleichbare, jedoch deutlich kompaktere und preisgünstigere Alternative. Das Netzteil ist in beiden Fällen optional. Auf dem diesjährigen Guitar Summit könnt ihr die Pedale schon am Stand 115 – Ebene 0 begutachten.
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Weitere Informationen unter: https://nobels.de