Fazit
Der Roland JD-Xi ist ein kompakter Hybrid-Synthesizer mit einer monophonen, analogen Klangerzeugung, zwei polyphonen, digitalen Blöcken auf Basis der SuperNATURAL Synth Engine und einer Sample-basierten Drum-Sektion. Außerdem bietet er einen Mikrofoneingang mit Vocoder- und Auto-Pitch-Effekten. Alle vier Abteilungen der Klangerzeugung klingen gut, auch wenn die klangliche Bandbreite des analogen Teils wegen seiner recht simplen Struktur nicht unerschöpflich ist. Ein wesentliches Element des JD-Xi ist der Pattern-Sequencer, der leicht zu bedienen ist und viel Spaß macht. Mit einigen Reglern kann man in Echtzeit an Sounds schrauben, die detaillierte Programmierung erfolgt aber in langen und wenig einladenden Menüs. Alles in allem ist der JD-Xi also hauptsächlich für all jene interessant, die mit Patterns arbeiten und während einer Performance einige Klangparameter und Effekte im Zugriff haben möchten. Wer Sounds von Grund auf selbst programmieren möchte, dürfte den einen oder anderen Regler vermissen.
- guter Sound (analog und digital)
- gute Drumsounds
- trotz digitaler Steuerung keine Regler-Abstufungen hörbar
- Pattern Sequencer mit Regleraufzeichnung
- Vocoder und Auto Pitch
- leicht und kompakt
- als USB-Audiointerface verwendbar
- zu wenig Bedienelemente für intuitive Programmierung (vor allem bei den Envelopes)
- kein Anschluss für Sustainpedal
- kein „Abholmodus“ für Drehregler
- Lautstärkeanpassung der vier Parts nur im Menü